Montag, 10. Februar 2014

ALLES ZERFÄLLT: 2. Kapitel

Der Autor kann auf jeden Fall sehr gut schreiben, doch mag ich die Hauptfigur leider gar  nicht. Okonkwo hat schon fünf Menschenköpfe mit nach Hause gebracht und trinkt bei besonderen Anlässen aus seinem ersten Palmwein?? Das ist echt widerlich. Es tut mir leid, dass er auf Grund seines Vaters viel Spott ertragen musste, doch bedeutet das nicht, dass er alles hassen muss, was sein Vater mochte und seine Frauen und Kinder könnte er auf jeden Fall besser behandeln, sie ertragen ja seine ständigen Launen, ohne sich auch nur irgendwie zu beschweren. Und was soll das mit der Wiedergutmachung??? Die armen Kinder. Der Junge kennt sich überhaupt nicht aus und er kann ja nichts dafür, dass sein Vater so doof war.... Ich glaube, dass das Mädchen das schrecklichste Los gezogen hat. Anstatt sich zu verlieben, den richtigen Mann zu finden, zu heiraten und ein schönes und harmonisches Leben führen zu können, muss sie sich jetzt mit dem fremden, älteren Mann arrangieren, der sicher noch etwas wütend ist, weil ihr Dorf seine Frau umgebracht hat....Bleibt nur zu hoffen, dass ihr Leben halbwegs erträglich wird.

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